Marokko mit dem Wohnmobil – unser Kurztrip …

Mal eben kurz nach Marokko und zurück – das war der Plan.
Das Ganze in 3 Wochen – und zwar mitten im Hochsommer. Machbar. Speziell, irre heiß, dennoch cool.
So oder so.
Heute nun, der hier (Reisevorbereitungen) versprochene, Reisebericht zu Marokko.

Just for Info …

Einleitend sollte ich vielleicht sagen, dass uns vor Reiseantritt klar war, dass es nur ein “Quicki” werden kann. Allein der irre weiten An- und Abreise wegen – uns trennen fette 3000 km. Naja, und Urlaub sollte es auch sein, also “relativ” stressfrei.
Und … Wir wollten auch checken, ob wir während des Winters für längere Zeit in Marokko sein wollen. Dazu später mehr.

Von Sachsen nach Genua

Ok, dass lässt sich kaum jemand entgehen – die Anreise durch das wunderschöne Spanien, über Frankreich. Dennoch haben wir uns für den kurzen Landweg und FÜR über 50 Stunden Fähre entschlossen.

Alter. Warum macht man/n das?
Der Arbeit wegen … Nein, nicht der Arbeit hinterm Steuer und dem Ausreichen der Maut aus dem Fahrerfenster wegen. Schlicht und ergreifend deswegen, weil wir mitten in der Hauptsaison reisen. Und das genau deswegen, weil meine Beifahrerin geregelte Arbeits- und auch Urlaubszeiten hat. Könnte man jetzt ewig debattieren – ist so, bleibt so, gut so!

Dennoch wollten wir auf das Reiseziel Marokko nicht verzichten. Daher der entspannte Weg über’s Mittelmeer. Also mit der Fähre. Wie hier schon beschrieben.

Unsere Erfahrungen auf der Fähre – Genua-Tanger Med

Navi an – Adresse rein …
Eh Alter, kann doch nicht angehen, dass es im Netz keine brauchbare Adresse für das Navi gibt?
Ist so!
Nach ewiger Suche in diversen Foren bin ich auf diese (Link zu Google-Maps) Adresse gestossen – Sport frei! Sie stimmt! Ok, Italien ist etwas hektisch, auch die Einreise in den Hafen. Augen auf, konzentrieren – passt schon!

Genua, Weg zur Fähre nach Marokko
Genua, Weg zur Fähre nach Marokko

 Mein Gewicht …

Wie eingangs schon geschrieben, hatte ich peinlich genau auf’s Gewicht geachtet. Nein, nicht auf meins – „tät“ mal Not. Also auf das vom Sprinter. Freunde des Reisens, was ich im Hafengelände für Packmöglichkeiten gesehen habe, bricht JEGLICHE Vorstellungskraft. Also – immer schön locker bleiben, geht doch! Fucking German Spießigkeit … 😉
Ok, sicher sollte es schon sein – war es bei uns!

Hafen in Genua, sensationell gepackte Fahrzeuge
Hafen in Genua, sensationell gepackte Fahrzeuge

Weiter geht’s …

Na egal. Wir haben uns schön eingereiht und gewartet. Der Checkin in die Fähre startet ca. 4 h vorher. 4 Stunden vorher dreht sich da gar nichts. Vor allem deswegen, weil die Reisenden (zumeist Marokkaner) noch einkaufen sind. und zwar mit Gelassenheit. Lernenswert! So sieht der Fährhafen dann wie ein Schweizer Käse aus. Nichts der Reihe nach. Eben der, der „drin“ sitzt, checkt in die Fähre ein. Abenteuerlich – für den German kaum nachvollziehbar.
Logisch. Also logischer Weise startet die Fähre mit satten 2 Stunden Verspätung … 😉
Selbe sollte bis Barcelona (einziger Zwischenstop) nicht aufgeholt werden, bis nach Tanger Med dann fast …

Fähre von Genua nach Tanger Med
Auf der Fähre von Genua nach Tanger Med

Der Alex mitten auf dem Mittelmeer 😉

Ansonsten waren wir wohl die einzigen „Germans“ auf der Fähre und bekamen erste Eindrücke „arabischer Gefilde“. Das Oberdeck (mit leerem Pool) haben wir liebevoll „Berlin“ getauft. Nein, Fernsehturm gab es da keinen. Eher den „Alex“ mit arabischer Musik (aus der mitgereisten „Boombox“), jede Menge rauchender Fährgäste, die Kippen flogen dann in die Kaffeebecher, welche der Wind kreativ zum „Teppich“ verwebte …
Ja ja, da ist auch einiger Sarkasmus dabei. Unterschiedliche Kulturen eben.

Mittelmeer mit Blick auf Genua
Mittelmeer mit Blick auf Genua

Oberdeck und das Auschecken

Ebenfalls im Oberdeck befand sich ein Raum mit weiteren Teppichen und Schuhen davor. Der Muizin, aus dem iPhone, erinnerte regelmäßig zum Gang in selben Raum … Nein, ohne jeglichen Sarkasmus.
Für uns die perfekte Einstimmung, auf die Kultur des zu bereisenden Landes.
Das italienische Fährpersonal war mega nett –  südländische, italienische Gemütlichkeit eben. Klar, auch die mitreisenden, zu meist in Italien lebende Marokkaner, waren angenehme Reisebegleiter.
Beim Checkout, der schon mal 1,5 Stunden dauern kann, lernten wir 2 nette Franzosen kennen. Aus dem Elsass, wo Deutsch Teil der Sprache ist. So verging die Zeit wie im Flug, besser wie in der Hafeneinfahrt.
Der Run zu den Auto’s entsprach nicht dem Checkin auf die Fähre. Eher nach dem Motto, rette sich wer kann! Da half dann auch die Trillerpfeife des Personals nichts. Marokko hat die Marokkaner zurück. Das kann dann auch schon mal hektisch werden … 😉

Schnell von der Fähre runter
Schnell von der Fähre runter

Gebremst wurde genannte Hast an der, im Hafen liegenden, Grenzstation. Schön einer nach dem anderen. Freundliche Grenzer begrüßten uns an der Grenze.
Kurze Frage nach Drohnen (die in Marokko strengstens verboten sind), Drogen (warum auch immer – siehe Rif-Gebirge … ) und Waffen (da wusste ich noch nichts vom tödlichen Männerschnupfen) – weiter ging es

Ps. Zurück zur Anreise …

Station 01: Campingplatz am Lukmanierpass (TCS Camping Disentis) – einfach traumhaft, wie auch der Weg mit dem Wohnmobil über den Lukmanierpass (Tipp!!!!) …
Station 02: Stellplatz in Genua – ca. 3,5 km vom Hafen entfernt, die Innenstadt ist in greifbarer Nähe, letzte Möglichkeit, sich dem Camper voll zu hauen, auch den Magen (in unserem Fall leider ein Reinfall 😉 …

Jippi, Ankunft in Marokko!

Marokko – Der erste Wechsel des Kontinentes mit dem Sprinter. Hier schnell einige Erfahrungen, die wir während der Reise gesammelt haben. Gleich vorab, geplant waren wesentlich mehr Stationen und Kilometer durch Afrika/Marokko. 🇲🇦 

Europäisch anmutende Strassen in Marokko
Europäisch anmutende Strassen in Marokko

Die Männer wissen vielleicht, was ich meine … Für die mitlesenden Frauen – das, was gleich kommt, ist nicht vergleichbar mit der Geburt eines Kindes. Es ist das krasseste ever!
Ich schwör’ euch!
Und – komm’ aus der Hüfte!
OK!
Ich bekam am zweiten Tag in Marokko (Dank der irren Kühlung in der Nobel-Fährsuite ;)) den wirklich fettesten MÄNNERSCHNUPFEN. Jene krasse Krankheit, an der MANN fast zu Grunde geht!
Geht’s noch?
Komatöser Zustand am Randes des Todes …
Mensch Alter …

Ok, zurück zur Sache.

Wollte eigentlich nur (versuchen zu) erklären, warum der Trip leider etwas kürzer, als geplant, ausfiel.
Nicht nur der krasse Schnupfen, auch der wachsende Bakterienhof um einen Zeckenstich (ja, die Stechen und beißen nicht) wuchs mit jedem Tag. Nein, gestorben ist daran noch niemand … 😉
Und dann noch … Dazu später mehr im Fazit.

Hier nun der Verlauf unserer, wirklich kurzen Tour durch Marokko:

Sechster Tag (Tag 1-5 brauchten wir für Anreise und Fähre) – die erste Nacht in Marokko

Eine Nacht auf dem Stellplatz Capo Negro (N 35.66538, W 5.30675 / N 35°39’55”, W 5°18’24”)  – ein kleiner Campingplatz am Restaurant. Gemütlich, ohne Strom, mit Ver-/Entsorgung …
Wir haben hier nur übernachtet um am nächsten Morgen in Richtung Fès aufzubrechen.

Stellplatz in Capo Negro
Stellplatz in Capo Negro

Die Tage 07-09 – Fès, Anreise über das RIF-Gebirge

Die Medina von Fès war unser erstes Ziel in Marokko. Klar, dahin ging es auf dem kürzesten Weg (Autobahnen wollten wir grundsätzlich meiden, um das Land besser kennenlernen zu können). Runde 320 km durch das traumhafte Rif-Gebirge.
Ich bin bald vom Stuhl geflogen, als ich in mitten des Gebirges fette Felder allerfeinster “Gewürze” sah. Wurde ich noch an der Grenze nach Waffen/Drohnen/Drogen gefragt, stand ich in mitten der wohl größten Marihuana-Felder in Marokko. Uns ist ja allen klar, dass man das zum Abdichten von Rohren braucht und die Medizin so nach und nach auch darauf setzt …
Nun aber gut zum Thema Dope. Ok, vielleicht noch die kurze Info, dass (nach Auskunft eines Guides) einige Städte eine gewisse Hippi-Reisekultur aufweisen – also Typen, die einfach mal richtig abschalten und “fett” rauchen wollen … 😉

Strasse in Richtung RIF Gebirge
Esel – Transportmittel Nummer eins in Marokko
Esel – Transportmittel Nummer eins in Marokko
Zwei krasse Pferde …
Zwei krasse Pferde …
Töpfermarkt auf dem Weg nach Fès
Töpfermarkt auf dem Weg nach Fès
Bewohnt …
Bewohnt …
Abstecher ins Hinterland
Abstecher ins Hinterland
Strassensicherung
Strassensicherung
Marihuana-Felder im RIF-Gebirge
Marihuana-Felder im RIF-Gebirge
heilendes Gras ;)
heilendes Gras 😉

Ankunft in Fès

Nach 7 Stunden traumhafter Fahrt durch einzigartiger Landschaft, engen Strassen, nette Begegnungen mit Einheimischen (die Einladung auf die eigene Hanf-Plantage haben wir dankend abgelehnt ;)), kamen wir in Fès an. Auf Camping Le Diamant vert (GPS: N 33.98728, W 5.02085 / N 33°59’14”, W 5°01’15”) – ein Campingplatz mit wirklich europäischen Standart, 15 EUR pro Nacht. Top-Ausgangspunkt für die geplante Stadtbesichtigung, welche wir in der Rezeption gebucht hatten. Nein, nicht unsere Art zu reisen, aber wir hatten wirklich wenig Zeit, so haben wir auf den Guide gesetzt.

Riesen Dank!

Dank an dieser Stelle an Edith Kohlbach, auf ihrer Website findet ihr jede Menge Informationen zu Marokko. Empfehlenswert sind ihre Bücher, in selben haben wir unsere Campingplätze recherchiert. Nüchterne Beschreibungen, Bilder, die 1A den Ist-Zustand beschreiben.
Übrigens … Im Job stehe ich fast immer frei, wenn wir zu zweit unterwegs sind, dann geht es meist auf Campingplätze, einfach des Hausfriedens wegen. Und weil Frauen “Porzellan” lieben … 😉
Mein Outing in der Welt des zunehmenden “Freistehhypes” …
In Marokko ist das freie Stehen kein Thema und erlaubt. Gelegentlich werden Freisteher jedoch auf Campingplätze geschickt. Einfach um Ganoven keine Basis zu bieten.
Grundsätzlich ist es, imho, absolut sicher und ungefährlich in Marokko. Gesunder Menschenverstand vorausgesetzt. Uns ist nicht eine “spezielle” Situation vorgekommen …

Die Medina von Fès

Unser Guide (Kontakt gern per Mail) sprach exzellent deutsch, neben 5 weiteren Sprachen. Die sechsstündige Führung war so und so ein Traum. Jegliche Fragen wurden freundlich und episch beantwortet. So bekamen wir ein Gefühl für das Leben in Fès und jede Menge weiterer Infos über Marokko.
Irre war der Besuch der Gerber. Am Eingang gab es eine “Gasmaske”. Also Minzkraut zum riechen. Nun wussten wir, wo nach es immer mal wieder, in den engen Gassen der Medina, roch. Ein Konglomerat aus Taubenscheiße (für welche es übrigens einen eigenen Handelsmarkt gibt), Ammoniak und Verwesungsdunst. Das Gerben/Färben der Kamel-/Ziegen-/Schafsfelle ist ein echt fetter Job. Unvorstellbar, in mitten der heißen Sonne von Marokko. Wir Germans sind ja stets der Meinung, “DIE” Arbeiter überhaupt zu sein – checkt das mal und ihr habt neue Vorstellungen von richtiger Arbeit.
Der Rest in Bildern …

10.-13. Tag – Azrou und der Abbruch …

Nur 75 km südlich von Fès liegt der Camping Amazigh (GPS: N 33.44965, W 5.17072 / N 33°26’59”, W 5°10’15”). Auf dem Weg dahin hatten wir einige Höhenmeter. Häuser der Einheimischen erinnern an die Schweiz.
Dem Schnee im Winter geschuldet.
Wir freuten uns irre, Karin und Jan, eben aus der Schweiz, welche wir neben Sina und Berni aus Österreich in Fès kennenlernten, wiederzusehen. Ganz ganz liebe Grüße an dieser Stelle – bleibt gesund und bis bald … 😉
Im Buch von Edith Kohlbach stand, dass der Betreiber des Campingplatzes, Hassan, 20 Jahre in Köln gelebt hat und eine coole Basis für Marokko ist. Und mit 6 EUR pro Nacht absolut unterbezahlt, fanden wir.

Das Grauen am Morgen …

Ein grauenhafter Schrei eines jungen Marokkaners am Morgen verriet, dass Schreckliches passiert sein musste. Es war so. Hassan, der Betreiber, war in der letzten Nacht verstorben, so berichtete uns ein marokkanischer Student, der seine Semesterferien auf dem Campingplatz verbrachte …

Hier verbrachten wir zwei chillige Tage. Der Männerschnupfen plagte – es waren um die 40 Grad im Schatten. Die Schweizer quälte der Magen (nach Salatgenuss in der Medina). Wir hatten da keine Probleme, vielleicht auch, weil wir immer schön mit Rum gespült hatten 😉
Die Zeit verging rasend schnell. Auch dank der angenehmen Gespräche mit Marokkanern, die ihre Ferien dort verbrachten. Leider war die Sprache immer wieder eine Barriere. Marokkaner sprechen Französisch und Arabisch. So freuten wir uns über wenige, englischsprachige und (mega nette) Kontakte und auf die Unterhaltung mit Händen und Füssen 😉 Die Google-Translate-App ist hier übrigens eine echte Hilfe. Hier lassen sich ganze Wörterbücher downloaden. Geht also ohne Netz.

Geschenke …

In Vorbereitung auf die Reise haben wir unsere und (die der Freunde) Kleiderschränke geplündert und noch diverses Kinderspielzeug gekauft . Die meisten Kleider haben wir beim lieben Platzwart und der super freundlichen Reinigungskraft gelassen – die glückliche Augen waren es wert.
Übrigens freuen sich die kleinen Kinder irre über Seifenblasen, kleine Kuscheltiere oder Süssigkeiten. Klar, man sollte den Kindern nicht lernen, dass Betteln eine Tätigkeit ist. So haben wir immer sehr genau überlegt, wem wir was geben. Das auch immer mit dem Kopfnicken der Eltern.
Sicher werden wir damit die Welt nicht retten, aber Freude schenken, schenkt Freude!

Bewohntes Haus hinter dem Campingplatz
Bewohntes Haus hinter dem Campingplatz

Der Rückweg saß uns im Nacken.

Runde 3500 Kilometer lagen vor dem Sprinter. So beschlossen wir den Rückweg anzugehen. Erste Eindrücke waren im Kasten – mehr unter Fazit.

Tag 14 – Chefchaouen

Auf der Rücktour mussten wir Chefchaoen einbauen. Schwärmten doch alle von der blauen Medina …
Camping Azilan war das Ziel (GPS: N 35.17509, W 5.26616 / N 35°10’30”, W 5°15’58”) – ich glaube, 12 EUR pro Nacht. Der Platz ist ok, die Medina ist fußläufig zu erreichen, zurück besser per Taxi, es geht einige, straffe Meter bergan.
In der Tat – eine herrlich hellblaue Medina.
Auch herrlich blau oder einfach nur grausam stoned waren die ortsansäßigen Grasdealer … 😉

15. Tag – Fähre von Tanger Med nach Algeciras

Den Weg zur Fähre in Tanger Med kannten wir nun. Das Ticket schossen wir für sensationelle 145 EUR im großen Hafengebäude, wo auch die Touristen auschecken. So verging zwischen Ankunft und Checkin nur eine Stunde. Kurzweilig durch die echt vielen Kontrollen. Den Pass zeigten wir 4 Mal, das Auto wurde 2x besichtigt und geröntgt. Sicher der Schlepperei geschuldet. Aber … alles freundlich und zuvorkommend.

Die Tage 16-18 – El Palmar (Spanien)

So. So langsam verlässt mich die Lust zum schreiben 😉
Daher kurz und gut – El Palmar an der spanischen Atlantikküste gelegen war einfach traumhaft. Besonders das Essen war ein Träumchen. Hatten wir doch in Marokko auf kulinarischen Genuss weitreichend verzichtet.

19.-20. Tag – Hondarribia (Spanien)

Unser vorletzter Stop (der letzte Fand bei Nürnberg statt) am nördlichsten Ende von Spanien, kurz vor Frankreich.

Fazit

Ich würde JEDER Zeit wieder nach Marokko reisen. Gibt es doch noch viel zu sehen, vor allem aber zu “erfahren”. Marokko ist ein 4×4-Paradis, du kannst an so ziemlich jeder Ecke die Strasse verlassen und den Allrad treiben lassen. Zumal die Sahara auch noch ruft. Schöner/cooler ist das sicher mit ein/zwei weiteren Fahrzeugen. Nicht geführt, auf eigene Faust natürlich. Kontakt zu Menschen mit Wissen um die Gegend habe ich nun.
Grundsätzlich kann man sagen, dass die Marokkaner angenehm, vor allem aber offen sind. Dazu noch die traumhafte Landschaft, welche sicher im Frühling richtig durchstartet.
Im Sommer würde ich nicht noch mal so weit reisen, die Nächte kühlen sich angenehm ab, der Schlaf ist gut. Aber Tags über wird man/n bei der Hitze schnell mal faul und fängt an, im Schatten, zu chillen 😉
Wie eingangs geschrieben, wollten wir checken, ob Marokko unser Reiseland für Teile des Winters wird.
Wird es nicht! Ganz sicher wird es Portugal.
Warum?
Nun, das wäre vielleicht etwas zu persönlich für einen Blogbeitrag. Vielleicht kann ich es so andeuten, dass ich verstehe und natürlich akzeptiere, wenn Frauen mit der Kultur nicht so warm werden.

Ps. Die Navigation in Marokko …

Wie ihr wisst, habe ich ja das ALPINE mit fester Navigation verbaut. Dafür hatte ich mir die Marokko-Karte gekauft – hier habe ich dazu berichtet. Das ALPINE hat einen perfekten Job, in Sachen Navigation gemacht – einzig, das Eingeben von Städten und Strassennahmen geht etwas beschwerlich. Ich denke, dass ist in der unterschiedlich möglichen Schreibweise begründet. Daher haben wir alle Ziele per Koordinaten eingegeben und dem Navi gesagt, dass es auf Autobahnen verzichten soll, so sind wir in den Genuß entlegener Gegenden gekommen. Also 1A!
Für die einfache Bestimmung der Koordinaten empfehle ich die App von OsmANdMaps. Diese funktioniert auch als Navi, sogar ohne Datenvolumen zu verbrauchen. Die Karte kann im Wlan gezogen und gespeichert werden.

2 Kommentare

  1. Wie immer sehr informativ. Komme gerade aus Schottland und Irland zurück, aber deine Bericht weckt bereits erneut das Fernweh 😉 Bis demnächst.

  2. Danke dir, freut mich – Schottland/Irland klingt aber auch nicht schlecht. Wir sollten mal Erfahrungen tauschen 😉

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