Vanlife Alltag – eine kurzer Abriss der letzten Tage …

Lange nichts gehört, lange nichts gelesen. Dennoch ist viel passiert.
Der Reihe nach.
Der Sprinter ist so ziemlich täglich im Einsatz und hat nun um 22.000 Kilometer auf der Pfanne. Für ein reichliches, halbes Jahr not tooo bad. Klar, mehr geht immer 😉
Dabei denke ich manchmal, die Fahrtenbuch-Regelung spricht mehr für das Finanzamt, weniger für mich als Vielnutzer. Mein Tagebuch der letzten Tage erklärt das. Will meinen, in das Fahrtenbuch werden die Kilometer eingetragen und damit wird der betriebliche und private Nutzen dem Fahrzeuges zugerechnet. Bei mir sieht es so aus, dass ich eigentlich mehr im Sprinter wohne, wie ich ihn fahre. Wenn ich dann mal 3000/5000 km im Urlaub schruppe, schlagen die Kilometer mehr zu Buche, wie die vielen vielen Übernachtungen on location, während meiner Jobs. Ok – so ist es eben. Das Thema greife ich später noch mal auf. Also, wie kann ein Wohnmobil auch geschäftlich oder eben betrieblich genutzt werden …

20.000 km im Hymer Grand Canyon S – ergänzende Erfahrungen.

Er fängt echt an zu saufen …
Ersatzrad auf dem Dach, Klimaanlage zollen natürlich Tribut. Entgegen meiner veröffentlichen Erfahrungen zum Sprinter, würd ich das zwischenzeitlich mal korrigieren. Aktuell brauch’ ich immer um die 13 Liter. Auch mal 15 Liter, 12 Liter hin und wieder …

Apple Car Play will ich nicht mehr missen.

Hier gibt es bald fette News 😉
Stay tuned – mehr kann ich noch nicht verraten. Auf jeden Fall ist es so, dass ich Car-Play täglich nutze und es auch nicht mehr her geben will. Ganz bald mehr dazu!

Undichtigkeit am Abwassertank …

Ja, im Großen und Ganzen passt die Qualität des Hymercar Grand Canyon S. Ne Kleinigkeit gibt es immer, glaubt mir, bei jedem Hersteller. Aber so, dass ich täglich mit der Schrauberkiste in den Van muss, ist es nicht. Das er klappert, wie oft gelesen, kann ich auch nicht bestätigen. Er knarzt etwas. Die Aluprofile der LED-Leuchten stoßen gegen die Badwände. Wenn es sehr heiß ist, dehnt sich das Alu aus und es fängt an, zu knarzen. 3 Tropfen Silikon tun Wunder und schaffen Ruhe.
Apropos Grauwassertank. Ich stehe an der Tanke und tanke … Plötzlich läuft am Heck einige Flüssigkeit raus. Fuck – kann/wird doch kein Diesel sein? Nein! Gut riechendes Duschwasser. Beruhigt, aber doch genervt, fahre ich heim. Klar, da muss sofort Abhilfe her, also die Revisionsklappen des beheizten Abwassertanks auf und siehe da … Ein Schlauch hatte keine Schelle abbekommen und ist so nach und nach vom Stutzen gerutscht. Das war in 20 Minuten erledigt. Man/n könnte sich nun richtig drüber aufregen oder es eben lassen … 😉

Dicht ist er nun auch 😉

Wie, nicht ganz dicht? Nein, Wasser läuft keins rein. Nirgendwo. Außer man/n will die angegebene Watttiefe auch nutzen, dann quillt das Wasser zur Entlüftung des Gasfachs und zur Entlüftung an der Trittstufe ein. Sauber gedacht/gemacht … Bei mir ist’s nun abdichtbar. In 2 Minuten …
Auch 2 Löcher an der Sprinter-Karosse waren noch offen … Auch dicht!
Bilder dazu folgen! Furten steht nun nichts mehr im Weg! Bis 75 cm “sollte” nichts mehr rein laufen …

Nun aber wirklich zurück zum Speed der letzten 20 Tage!

Am ehesten zeigt das wohl mein Kalender.
21. Mai Shooting mit Sahra (Sportmodel – Bilder kommen übermorgen auf meine Homepage) in Berlin,
23. Mai Konzert-Reportage in Berlin für Felix Räuber (bekannt geworden mit  “Polarkreis 18” und deren Smasher “Allein allein”),
24. Mai Konzert-Reportage mit “Felix Räuber” in Hamburg – ich stand keine 500 Meter zur Location und direkt an der Elbe, ein Traum …
25. Mai – Heimreise leeren/füllen aller Tanks inklusive Kühlschrank und schneller Wechsel der Klamotten
26. Mai – FREI … Nein, nicht wirklich. Alle fotografierten Bilder/Daten wollen gesichert/archiviert und ausgeliefert werden. Das mach’ ich oft/meist schon vor Ort – eben so gut es geht. Deswegen tragen Fotografen, als Nachtmenschen, wohl immer Sonnenbrillen. Ich für meinen Teil billige, weil ich sie immer irgendwo liegen lasse oder mich direkt drauf setze 😉 …
27. Mai – Anreise München
28.Mai – 1. Juni – People-Shooting im Hilton Munich Airport … Na klar, ein echt cooles Hotelzimmer mit ALLEM DRUM UND DRAN wär’ da locker drin gewesen. Danke euch – Nicole, Martin und Holm!!! Aber … Der echte Camper, campt vor dem Sterne-Hilton …
Deluxe eben …
1. Juni – Anreise Bad Kissingen
2. Juni – Branchentreff zur “Abenteuer und Allrad” in Bad Kissingen. Verrückt, aber geil. Über die Jahre sammeln sich (mehr als angenehme) Kontakte, die sich langsam zum Geschäft entwickeln. NEIN! Nicht mein erstes Anliegen bei solch einem Treffen, aber he – warum nichts das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden. Sprechen wir doch eine Sprache als “beruflicher Camper”.
3. Juni – Heimreise, Klamottenwechsel, Daten/Bilder abarbeiten, alle Füllstände ausgleichen, weiter gehts …
8. Juni – Dresden, Reportage eines Konzert’s
9. Juni – Dresden, DIE Werbeagentur Dresdens “Ressourcenmangel” lädt zum chilligen Golfturnier. Klar, coole Agentur – Anwesenheit ist für mich Pflicht. Also freiwillig. Der vielen Arbeit wegen, erst gegen Abend. Ohne Golf!
10. Juni – Heimreise und etwas Wochenende
11.-14. Juni – endlich alle Daten abarbeiten und übergeben, nebenher noch fette Telefonkonferenzen und Organisation der nächsten Shootings …
14. Juni – Anreise “ERÖFFNUNG DES LEITZ-PARK” in Wetzlar, ein fettes MERCI für die Einladung …

 

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