Camper Van Summit 2018 – BEHIND …

Camper Van Summit 2018 und seine Auswirkungen [Werbung].
Wie jetzt – Auswirkungen?
Das musste ich erst mal sacken lassen. Also privat, rein persönlich.
Der Reihe nach.

Was ging ab?
Was ist, besser was war Camper Van Summit 2018?

Denke, der Name ist Programm.
Also Campervans (vom klassischen Bulli, selbstredend – der Sprinter, dem etablierten Ducato, das ein oder andere Dachzelt, in Summe aber Kastenwagen), astreines Wetter und eine echt geile Location (TIROL.CAMP Leutasch). Ok, für den einen vielleicht “biedere” 5 Sterne an der Tür, quasi die Luxusoase für Freisteher.
Für den anderen, mich eingeschlossen, ein traumhaft chilliger Ort, umgeben vom spätsommerlichen Alpenpanorama, grüner Wiese, dem abendlichen Hirschkonzert, kurz Natur und eben der ein oder andere Luxus eines Campingplatzes. Darüber könnte man nun ewig Debatte führen. Also ob Campingplatz oder Freistehen …
Machen wir! Später!
Das war das Setting. Die Hardware also.

Und das Lineup?

Hier schnell die Basics der Veranstaltung. Das grobe Programmlayout also.
MTB – Mountainbiken mit Profis, mitten in Tirol …
Klettern – klar, Berge konnte man auch “bezwingen”, professionell begleitet, ganz nach seinem Niveau – die zwei, lieben Luxemburger waren echt begeistert …
Wanderung – von der ambitionierten Ganztageswanderung bis zur kürzeren, dafür sportlichen Wanderung zur Geisterklamm …
Cooking – rund um den kulinarischen Genuss im und am Wohnmobil …
Fotoworkshop – klar, alle Erinnerungen wollen ja professionell eingefroren werden …
Vorträge – vom rollenden Business bis zur Multivisionsshow von Ulla Lohmann (National Geographic, ZDF)
Essen – Alter, dass war allerfeinste Küche, mit Liebe, trotz Hektik und wirklich fettem Andrang …
Aussteller und Sponsoren – Was wäre eine Veranstaltung ohne sie? Unter anderem Hymercar, Hobby, Kampagna, SpaceCamper, Dometic, ORC, Truma, Alpine, um nur einige zu nennen …
Nein, nicht im Flair einer Messe. Persönlich! Offen! Ganz anders, viel privater …

Ich sag’ jetzt schon mal SORRY für die Sachen, die ich übersehen oder gar vergessen habe … 😉
Die Tage waren eigentlich zu kurz, um alles zu ercampen oder eben erleben zu können.

In erster Linie ging es wohl darum, eine entsprechende Community zusammen zu führen. Diese ins Gespräch zu bringen, klar – sicher auch darum, die wunderschöne Gegend zu promoten.
Kurz gesagt – gelungen!

DANKE!

An dieser Stelle DANKE an Peter & Marcus sowie dem echt kompetent, lässigen Team, nebst ALLEN Helfern!
Es war mir ein Fest, 2019 ist fest gebongt!
Wann: 2. bis 7. Oktober 2019 – auf der offiziellen Website vom Camper Van Summit (FB)
Ebenso ein irres Dankeschön an Peter und Jean-Claude von Alpine für die Einladung zum Event.

Und Bilder? Haste keine Bilder?

Frech könnte ich sagen, macht euch selbst ein Bild!
😉
Ehrlich muss ich sagen, dass ich die Kamera bewusst liegen lassen habe, weil ich eigentlich quatschen wollte. Nicht arbeiten. Hochtrabend sagt man wohl, Erfahrungen sammeln, mit Leuten in’s Gespräch kommen, kommunizieren, zuhören, aufsammeln, Input holen …
Was auch immer. Quatschen eben. Einfach machen!
Hört den wirklich alles sagenden Podcast von Mogli (Life of Balu) oder checkt einfach mal das Video vom Andi (Campingberichte). Bilder reiche ich 2019 nach … 😉

Mit dem Sprinter in Leutasch, Tirol
Mit dem Sprinter in Leutasch, Tirol

Jetzt aber! Die Auswirkungen …

Wie eingangs schon geschrieben, musste ich die ganzen Gespräche erst mal “sacken” lassen.
Peter und sein Team haben eine astreine Community zusammen recherchiert und organisiert. Menschen die als Nomade im Kastenwagen oder sogar, komplett reduziert, im Dachzelt leben. Also fulltime.
Alter, wie geil ist das denn!?
Warum macht man das?
Was sind das für Menschen – Penner etwa?
Wollen die nicht arbeiten?
Was ist mal mit Perspektive?
Wie geht das?
Welchen, festen Wohnsitz haben Sie?
Wie kann man davon leben?
Fragen, die mich echt beschäftigt haben.
Ok, den Fetisch im Camper zu leben kann ich teilen. Mach’ das ja schließlich auch schon seit Jahren. Also teilweise. So von Job zu Job und im Urlaub.
Zugegeben, meine feste Homebase werd’ ich wohl immer brauchen. Lieb’ ich doch einfach meine alte Brauchwasserstation … 😉 Oder vielleicht bin ich einfach nur zu alt dafür … 😉 Nein!
ABER … Noch mehr unterwegs zu sein, dass reizt mich ungemein.
Ihr merkt schon, ich muss etwas ausholen. Komplex also.

Nun zu den “W-Fragen” …

Warum?

In erster Linie sind es wohl alle freiheitsliebende Menschen, die gern in der Natur sind und leben. Einfach immer im Irgendwo sein wollen. Genau dann, wenn sie dazu Lust haben.
Zugegeben, die ein oder andere Frage zum “System” wird hier auch in den Raum geworfen.
Z.B. vom Tilo, der als erfolgreicher Fotograf (Kollege also) immer weniger Lust auf das “Hamsterrad” verspürte. Was ich absolut nachvollziehen kann.
Ich denke, als Mittelständler öfter mal darüber nach, ob so alles ok ist. Speziell bei den Aufforderungen durch das Finanzamt “Bitte zahlen Sie am/bis/nach/voraus usw. “. Den Aufforderungen komme ich natürlich nach. Verdiene ja schließlich auch Geld mit/in diesem System. Aber wenn dann noch minutiös nachgeprüft wird, ob der kleine Mittelständler noch mehr zahlen kann/muss und die Global Player ausgeklügelten Steuersparmodellen nachgehen, bekomme ich schon mächtig Puls.
Ok, ich schweife ab. Politisch wollte ich hier auch niemals werden. Bestimmt ja jeder Mensch sein Leben selbst. Und wenn man unzufrieden ist, dann einfach mal ändern. Machen also!

Was sind das für Menschen?

Penner? Eh sorry für die Vokabel, welche ich sehr bewusst gewählt habe, da das neulich mal jemand in den Raum geworfen hat …
Nein! Keine Penner!
Einfach wunderbare Menschen, die die Kraft und den Mut haben, ihr Leben zu verändern. Frei sein, anders sein heißt die Devise.

Wollen die nicht arbeiten?

Sicher wird es das auch geben. Sind dann weniger meine Gesprächspartner …
Aber, egal ob Anja, Tilo, Patrick, Marcus, Michaela … – alles irre fleißige Menschen.
Mit Idee, Freigeist, Vision …
Für mich Vordenker! Leben 2.0.
Spaß am Leben, Spaß an der Arbeit … Frei eben.
Alter, genau mein Ding! Punkt!

Was ist mal mit Perspektive?

Genau diese Perspektive haben diese Leute!
Sensationell. Nicht einer, der gesprochenen Nomaden ist hier ins Wanken gekommen. Das erlebe ich im “normalen Leben” leider öfter anders. Da schleppen sich Menschen täglich zur Arbeit. Ohne Lust und Motivation. Schade!

Wie geht das?

Klar, das Netz ist die Voraussetzung für das Leben/Arbeiten von unterwegs.
Z.B. als Übersetzerin – alles, was es dazu braucht, ist ein Rechner und das Internet. Völlig egal wo.
Mehr dazu bald!

Welchen festen Wohnsitz haben sie?

Keinen! Ok, nicht alle, aber einige.
Puh …
Echt mega interessant, was ich hier gehört habe. Will dazu aber nicht mit Halbwissen glänzen, daher später auch dazu mehr.

Wie kann man davon leben?

In aller erster Linie geht es mal um Reduktion. Sich schlank machen, um frei sein zu können.
Wie oben schon geschrieben, arbeiten die Meisten dieser Nomaden. Klar werden dadurch Einkünfte, eben zum Leben, erzielt. Thats it!

Mein Fazit!

Gut, die Leidenschaft gab es vorher schon!
Aber ehrlich gesagt, hat mich das Treffen derartig inspiriert, mein neues Projekt zu starten. Jetzt!
Ich nenn’ es mal “BEHIND“.
Die Geschichte hinter den Menschen …
Bleibt dran, folgt mir!
Hier passiert sicher einiges …

Salut, bleibt gesund! René

Ps. Für die Spitzfindigen unter uns lege ich diesen Beitrag als Werbung aus, wenngleich es eigentlich nur mein persönlicher Rückblick ist.

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